„Kabinett beschließt Freigabe neuer DVB-T Lizenzen“ und was wirklich dahinter steckt.

dvb-t

Die Freigabe neuer DVB-T Lizenzen soll nun alles retten. Die Bundesregierung hat gestern bekannt gegeben, dass es bis 2018 flächendeckend schnelles Internet in Deutschland geben soll. Dazu hat das Bundeskabinett entschieden, die dafür nötigen TV-Frequenzen für den Mobilfunk freizugeben. Es stellt sich nun schnell die Frage, was steckt dahinter und kommt man mit DVB-T überhaupt ins Internet?

Die Antwort ist: „Erstmal nein. Zurzeit wird das digitale Antennenfernsehen, DVB-T, nur für die Aussendung von Fernsehprogrammen (inklusive begleitender Datendienste) und Radio (z.B. in Berlin) genutzt.“ so dvb-t-portal.de.

Die Entscheidung, die Frequenzen für digitales Fernsehen über DVB-T freizugeben, soll Geld in die Kassen der Bundesregierung spülen: „Das Bundeskabinett beschloss am Mittwoch eine Änderung der Frequenzverordnung, wodurch die bisher vom alten DVB-T belegten 700-Megahertz-Frequenzen künftig dem mobilen Internet dienen. Damit seien alle rechtlichen Voraussetzungen für eine im zweiten Quartal 2015 geplante Auktion der Frequenzen geschaffen, sagte Infrastrukturminister Alexander Dobrindt (CSU).“

Aus der Versteigerung der Nutzungsrechte für die Frequenzen erhofft sich Dobrindt einen Milliardenbetrag, der nach Abzug von Umstellungskosten für den Breitbandausbau reserviert werden soll. Aus den Mitteln werden auch Nutzer von drahtlosen Mikrofonanlagen entschädigt, die ebenfalls auf neue Technik umsteigen müssen.

Der Ertrag aus der Versteigerung der 700-Megahertz-Frequenzen soll je zur Hälfte zwischen Bund und Ländern aufgeteilt werden. Dann soll das Geld für den Ausbau der Internetversorgung über Förderprogramme von Bund und Ländern eingesetzt werden.“ so der Spiegel-Online.

Viel Soll und Hätte, Wäre, Wenn. Wer jetzt schon auf Nummer sicher gehen will, der kümmert sich als Kommune selbst um eine Top Breitbandversorgung. Das geht. Und das sogar profitabel für die Kommune. Wie das geht, zeigt netzBRINGER. Einfach mal Kontakt aufnehmen und sich unverbindlich beraten lassen. Mehr auch auf: www.netzbringer.de

Ihre Meinung interessiert uns!
  1. Breites Band sagt:

    Witzige Idee – mehr Geld bedeutet mehr Geschwindigkeit – in Wirklichkeit bedeutet es nur „Mehr Subventionen für die Telekom“.
    Kein einziger Euro, der bisher an Fördermitteln ausgeschüttet wurde, hat dazu geführt, dass sich die Priorisierung oder die Geschwindigkeit der Telekom verändert hat.
    Wenn die Förderpraxis nicht geändert wird und es endlich eine Demokratisierung des Netzes gibt – sprich die Gemeinden werden Träger der Netze und damit Empfänger der Fördermittel – so lange können wir das Geld auch gerne nach Griechenland schicken. die brauchen es nötiger

    Antworten
  2. Nori sagt:

    Super Sache, dass aber damit Millionen dieser eigentlich super funktionierenden Geräte dann mit einem Mal völlig sinnlos werden, daran denkt auch niemand. Der Blog bringt das auf den Punkt: http://kabel-blog.de/dvb-t-frequenzen-sollen-versteigert-werden/ Die Geräte werden nutzlos. Und was machen wir dann bis 2017 oder 2018 oder 2019? Ich habe kein Interesse daran, mir wegen dem bisschen Fernsehen Kabelfernsehen zuzulegen. Zattoo ist da dann echt noch ne Alternative, Und wie hier schon richtig kommentiert wurde: Bisher hat die ganze Versteigerung keine Änderung gebracht. Wer weiß schon, wem die hübschen Moneten dann zu Gute kommen werden.

    Antworten

Hinterlassen Sie uns eine Nachricht.