• Digitalisierung gemeinsam vorantreiben

    „Die Bundesregierung will die Digitalisierung weiter voranbringen. Die Digitale Agenda war Thema des ersten Klausurtages in Meseberg.“

    Breitbandausbau 2015

    „Schon heute verfügen 70,1 Prozent aller Haushalte in Deutschland über schnelles Internet. Und die Nachfrage steigt rasant. Der Bundesregierung kommt hier die Schlüsselaufgabe zu, rechtzeitig die Weichen zu stellen und für optimalen Rahmenbedingungen zu sorgen. Dazu gehören insbesondere:

    • die Versteigerung der 700-MHz-Frequenzen aus der Digitalen Dividende II, deren Erlöse unmittelbar dem Breitbandausbau zu Gute kommen;
    • ein Bundesförderprogramm für den Breitbandausbau, für das Bund insgesamt 2,7 Milliarden Euro in die Hand nimmt. Das Geld wird gezielt in vor allem ländlichen Regionen investiert, in denen sich ein privatwirtschaftlicher Netzausbau nicht rechnet;
    • der Gesetzentwurf zur Erleichterung des Ausbaus digitaler Hochgeschwindigkeitsnetze (DigiNetzG), der die Kosten des Breitbandausbaus weiter reduzieren sowie Bau- und Planungsprozesse beschleunigen soll;
    • die „Strategie automatisiertes und vernetztes Fahren“, mit der die Bundesregierung einen Kompass für die Unterstützung und Weiterentwicklung des automatisierten und vernetzten Fahrens in Deutschland vorgelegt hat.

    Die Bundesregierung will so die Mobilität der Zukunft fördern, neue Dienste unterstützen und Potenziale für das Gesundheitswesen erschließen. Das im Koalitionsvertrag verankerte Breitbandziel von mindestens 50 Megabit pro Sekunde flächendeckend bis 2018 stellt die solide Basis dafür dar. Beim Ausbau der Breitbandnetzes gebe es eine klare „Vorfahrt für Glasfaser“, sagte Dobrindt nach den Gesprächen.“

    Das liest sich schön und gut. Wenn wir den Ausbau des Breitband Ausbaus betrachten, wissen wir, wie schwierig und langsam die Mühlen in Deutschland arbeiten. Oft sind die Strukturen, Fördermöglichkeiten und auch Ausbaumöglichkeiten in den Kommunen und Gemeinden nicht bekannt.

    Wir von netzBRINGER helfen Ihnen bei Ihren Projekten – von A bis Z – d.h. von Anfang bis Zum Ende. Fragen Sie uns gerne an.

    Quelle: www.bundesregierung.de und www.zukunft-breitband.de

  • Ein Gigabit- Glasfasernetz für Deutschland bis 2025 aufbauen

    gigabit

    Ein Gigabit- Glasfasernetz für Deutschland bis 2025 aufbauen

    Hochleistungsfähige Breitbandnetze sind Basis und Treiber der Digitalisierung und damit für die digitale Zukunftsfähigkeit Deutschlands unverzichtbar. Ohne die richtigen Datenautobahnen kann Deutschland die immer schneller voranschreitende Digitalisierung nicht erfolgreich bewältigen. Wir müssen deshalb eine zukunftsfähige digitale Infrastruktur schaffen, die der dreifachen Anforderung von hoher Kapazität, breiter Verfügbarkeit und geringer Latenz genügt:

    • Kapazität: Das im Internet pro Minute transportierte Datenvolumen steigt auf allen Netzebenen exorbitant. Das weltweite Datenvolumen im Festnetz verdoppelt sich derzeit alle 40 Monate, in den Mobilfunknetzen sogar alle 18 Monate. Während 2014 weltweit rund 718 Exabyte (718 Milliarden Gigabyte) umgesetzt wurden, wird sich dieser Wert schon bis 2019 auf 2 Billionen Gigabyte in etwa verdreifachen.[1]
    • Verfügbarkeit: Deutschland hat kein schnelles Internet. Aktuell können mobil 96 Prozent der Haushalte auf LTE mit mindestens 2 Mbit/s zugreifen, allerdings stehen mindestens 16 Mbit/s nur 6 Prozent zur Verfügung.[2] Die durchschnittliche Übertragungsgeschwindigkeit in Deutschland betrug im zweiten Quartal 2015 rund 10,7 Mbit/s, die Spitzenübertragungsraten lagen bei 46,8 Mbit/s.[3] Nur etwa 15 Prozent der genutzten Internetzugänge erreichen in Deutschland Übertragungsraten von mehr als 15 Mbit/s.[4] Lediglich für 7 Prozent der Haushalte steht ein Glasfaseranschluss zur Verfügung und nur gut 1 Prozent der Breitbandkunden nutzt in Deutschland einen solchen Anschluss.[5] Adäquate Angebote für gewerbliche Nutzer, insbesondere erschwingliche Gigabitanschlüsse für kleine und mittlere Unternehmen, sind oftmals gar nicht vorhanden. Nur große Unternehmen können sich eigene Glasfaseranbindungen leisten. Andere Staaten sind uns hier deutlich voraus.[6]
    • Latenz: Auch die verzögerungsfreie Übertragung (geringe Latenz) ist für viele Anwendungen unverzichtbar, beispielsweise für eine intensive Cloud-Nutzung und vernetzte Unternehmenssoftware. Studien belegen, dass im Online-Handel bereits bei einer Verzögerung von einer Sekunde beim Seitenaufbau rund 10 Prozent weniger Umsatz getätigt werden und die Kundenzufriedenheit um 16 Prozent sinkt.[7] Schon Verzögerungen im Millisekundenbereich, die heute noch die Regel sind, machen wiederum bestimmte Prozessanwendungen unmöglich.

    Für die Bewältigung dieser dreifachen Aufgabe müssen wir in Deutschland bis zum Jahr 2025 ein Gigabit-Glasfasernetz aufbauen. Klassische Telefonleitungen oder TV-Koaxialkabel aus Metall führen dazu, dass sich mehrere gleichzeitig übertragende Signale gegenseitig stören können. Die optische Übertragung der Daten über Glasfaserkabel ist gegen solche Beeinträchtigungen weitgehend unempfindlich. Zudem weist eine Glasfaserinfrastruktur bis zu den Endkundinnen und Endkunden einen signifikant geringeren Energieverbrauch auf als ein hochleistungsfähiges Kupfernetz.[8] Mit der wachsenden Bedeutung der IKT sollte deren Energie­ und Ressourceneffizienz („Green IT“) zunehmend berücksichtigt werden. Das gilt auch für das TK­Netz.

    Es sind Breitbandanschlüsse erforderlich, die Geschwindigkeiten im Bereich mehrerer Gigabit pro Sekunde symmetrisch sowohl im Downstream als auch im Upstream bieten, zuverlässige echtzeitfähige Übertragung sicherstellen und Internetdienste hoher Qualität ermöglichen. Dafür muss die aktuelle deutsche Breitbandstrategie, die im Wesentlichen auf die Bereitstellung asymmetrischer Anschlüsse für Privatkundinnen und Privatkunden abzielt, schon jetzt um einen Glasfaseransatz über das Jahr 2018 hinaus ergänzt werden.

    Ein flächendeckender Glasfaserausbau Fiber to the Home (FttH) in Deutschland erfordert Investitionen in Höhe von bis zu 100 Milliarden Euro.[9] Rund drei Viertel der deutschen Bevölkerung leben in Ballungsgebieten[10], wo der deutsche Breitbandmarkt eine hohe Wettbewerbsintensität aufweist und ein marktgetriebener Ausbau von Gigabitnetzen zu erwarten ist. Auch im ländlichen Raum gibt es durchaus vorhandene positive Marktaktivitäten mit einer systematischen Nutzung von Kosteneinsparmöglichkeiten und sektorübergreifenden Synergien. In manchen Gebieten findet jedoch kein Netzaufbau statt, weil er sich betriebswirtschaftlich nicht rechnet.

    Für den Aufbau einer leistungsstarken und wettbewerbsfähigen digitalen Infrastruktur müssen folgende Maßnahmen auf den Weg gebracht werden:

    • Ein Zukunftsinvestitionsfonds für Gigabitnetze in ländlichen Räumen. Mit einem Fondsvolumen von rund 10 Milliarden Euro sollen weitere Investitionen bis 2025 ausgelöst werden. Als Finanzierungsquelle für diesen Fonds kommen beispielsweise die Erlöse der nächsten Frequenzversteigerung (die UMTS-Frequenzen laufen 2020 aus) sowie die Mittel der Digitalen Dividende II, die bislang nicht für den Breitbandausbau genutzt werden, infrage. Darüber hinaus sind neue Finanzierungsinstrumente erforderlich.
    • Die Optimierung des Zusammenwirkens von Förderprogrammen, insbesondere durch eine geeignete Verknüpfung der Breitbandförderrichtlinie des Bundes mit der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW) beim Breitbandanschluss von Industrie- und Gewerbegebieten.
    • Ein „Runder Tisch Gigabitnetz“ mit allen Beteiligten: Telekommunikationsanbieter, Bund, Länder und Gemeinden, Unternehmen und Verbände müssen gemeinsam Strategien entwickeln, um Gigabitnetze in Deutschland zu verwirklichen.
    • Die schrittweise Erschließung der „letzten Meile“ mit günstig und schnell skalierbaren Gigabitnetzen: Da vor allem Wirtschaftsunternehmen zeitnah zukunftssichere Netze benötigen, muss die Anbindung von Unternehmen an Gigabitnetze vorrangig betrieben werden.
    • Die Erleichterung der Planung und des Baus von Gigabitnetzen: Um den Ausbau des Gigabitnetzes zu forcieren, müssen Verfahren vereinfacht, langwierige Planungen beschleunigt und Baukosten reduziert werden können. Ansatzpunkte bietet das DigiNetz-Gesetz zur Umsetzung der europäischen Kostensenkungsrichtlinie. Konkrete Beispiele sind kostengünstige Verlegetechniken wie Micro-Trenching, oberirdische Kabelverlegung, Mitnutzung der Energie- und Verkehrsinfrastruktur.
    • Bei der Verbreitung der nächsten Generation von Mobilfunknetzen (5G) muss eine europäische Technologieführerschaft angestrebt werden. Dafür müssen bei der Entwicklung und Standardisierung jetzt die richtigen Weichen gestellt werden. Dies kann zum Beispiel durch eine aktive Beteiligung deutscher Unternehmen bei entsprechenden Standardisierungsgremien erreicht werden.
    • Eine investitions- und innovationsfreundliche Ausgestaltung des Rechtsrahmens und der Regulierungspraxis: Die der Regulierung zugrunde liegende Wettbewerbskonzeption muss stärker als bisher auf Investitionen, Innovation und Wachstum ausgerichtet werden. Unternehmen müssen Anreize erhalten, um Investitionsrisiken einzugehen. Hierfür müssen neue Ansätze der Zugangs- und Entgeltregulierung entwickelt und angewandt werden. Dafür werden wir im Rahmen unseres Fachdialogs digitaler Ordnungsrahmen tragfähige Lösungsansätze erarbeiten und in den TK- Review-Prozess in Brüssel einspeisen. Es ist zudem eine Anpassung der Breitbandleitlinien der Europäischen Kommission notwendig. Derzeitige Regelungen behindern die Förderung von Gigabitnetzen.
    • Die Unterstützung der vorhandenen positiven Marktaktivitäten in ländlichen Räumen, zum Beispiel durch bessere Information von Bürgerinnen und Bürgern, Unternehmen und Verwaltung vor Ort zu den Chancen der Digitalisierung.

    Quelle: Digitale Strategie 2025: http://www.de.digital/KADIST/Navigation/DE/Home/home.html

    NETZBRINGER BRINGT IHNEN DAS SCHNELLE INTERNET

    www.netzbringer.de

  • Selbst ist die Kommune

    Selbst ist die Kommune:

    netzBRINGER mit einem Artikel von Harald Gall im Magazin „Kommune 21“ über den Strategiewechsel der Fördermaßnahmen beim Breitbandausbau in den Kommunen:

    titelbild

    Kommune21 1    Kommune21 2

    Link zum PDF:  Artikel Kommune

  • Fördermittel für alle, DIE JETZT SCHNELL SIND

    Fördermittel für den Breitband Eigenausbau von Kommunen

    Der aktuelle Strategiewechsel der Bundesregierung bedeutet :

    Fördermittel für alle, DIE JETZT SCHNELL SIND .

    Wenn Sie den Breitband Eigenausbau Ihrer Kommune bis dato nicht finanzieren konnten, so dürfen Sie nun auf umfangreiche Fördermittel des Bundes zurückgreifen. Voraussetzung ist die korrekte Beantragung der Fördermittel für förderfähige Projektmodule.

    netzBRINGER hilft Ihnen das Breitbandprojekt so zu planen, dass es maximal förderfähig ist. Teilweise bis zu 100% unterstützt der Bund Ihre Aktivitäten. Bereits unsere Fördermittel Beratung ist zu 100% förderfähig.

    Denn netzBRINGER weiß:

    • wie man als Kommune ein Breitbandnetz im Eigenausbau erstellt,
    • wie man dieses Projekt aufsetzt, um bis zu 100% staatliche Förderung zu erhalten
    • wie man den Breitbandausbau projektiert und durchführt
    • wie man Break-Even für die Kommune durch Vorverträge mit den Haushalten erzeugt, BEVOR substanzielle Ausbau-Kosten entstehen
    • wie man ein maximales Engagement in der Bevölkerung erzeugt
    • wie Kommunen Breitbandnetze langfristig profitabel betreiben können.

    JETZT aktiv werden!

    Wenn Sie verantwortlich für die Breitbandversorgung Ihrer Region sind, die üblichen Netzbetreiber Sie nicht bedienen oder wenn Sie bereits erfolglos Markterkundungsverfahren durchgeführt haben – dann sind Sie reif für netzBRINGER.

    netzBRINGER ist für Sie da. Von der Fördermittel Beschaffung bis zur Durchführungsbetreuung. Bereits unsere Markterkundungsverfahren sind förderfähig – wir sagen Ihnen wie.

    Kontaktieren Sie uns gleich: kontakt@netzbringer.de

    netzBRINGER.de

    Weil die Welt ein Dorf ist

  • Bundesregierung mit Strategiewechsel beim Breitbandausbau

    Breitbandausbau

    Die Bundesregierung hat einen Strategiewechsel beim Breitbandausbau vollzogen und den marktorientierten Ausbau vorübergehend ausgesetzt. Mit diesem Strategiewechsel ist auch eine neue Fördersituation entstanden. Zukünftig werden Gemeinden DIREKT dabei unterstützt, ihren Breitbandausbau voranzubringen.

    Da jede Gemeinde sehr individuelle Voraussetzungen für beim Breitbandausbau hat und unterschiedliche Konzepte benötigt, fördert die Bundesregierung ab sofort bereits die Beratungsleistung für eine Evaluation der spezifischen Situation einer Gemeinde. Diese Evaluation ist bis zu 100% förderfähig, bis zu einer Summe von 50.000 €.

    Wer diese Fördermöglichkeit für seine Gemeinde nutzen möchte, muss jetzt schnell sein und die Förderung korrekt beantragen. Auf der Grundlage des Evaluationsergebnisses kann dann nachfolgend für Ihre Gemeinde das beste Ausbau- und Betriebskonzept abgeleitet werden. Selbstverständlich unter Berücksichtigung und Ausschöpfung der auch dann möglichen maximalen Fördermöglichkeiten.

    Wir können Ihnen dabei helfen, beides sicherzustellen. Gern würde wir uns mit Ihnen über die nächsten Schritte unterhalten, wie Sie diese Chance für Ihre Gemeinde nutzen können. Rufen Sie uns an.

    Lassen Sie uns gemeinsam daran arbeiten, dass Ihre Gemeinde so schnell wie möglich und unter maximaler Förderung eine zeitgemäße und zukunftsfähige Internet-Infrastruktur bekommt.

    Wenn Sie gern direkt ein konkretes Angebot von netzBRINGER bekommen möchten, dann können einfach hier klicken und ein Angebot für Ihre Gemeinde anfordern.

    Wir werden uns dann kurzfristig bei Ihnen melden.

    Breitbandausbau ist nun schnell möglich!!!

  • netzBRINGER auf dem Breitbandgipfel des Landes Niedersachsen – Strategiewechsel der Bundesregierung

    Logo_Breitbandgipfel_2015

    Heute fand der diesjährige Breitbandgipfel des Landes Niedersachsen in der Stadthalle Osterholz-Scharmbeck statt. Über 280 Teilnehmer aus allen Bereichen der Politik, Verwaltung und Wirtschaft waren gekommen. Der niedersächsische Wirtschaftsminister Olaf Lies referierte über die Umsetzung der niedersächsischen Breitbandstrategie.

    Herr Peer Beyersdorff war mächtig stolz auf die rege Beteiligung und auf das große Interesse der Teilnehmer. Mit dem Breitband Kompetenz Zentrum Niedersachsen unterstützt und koordiniert er die Bedarfe und sorgt sich um qualifizierte gelistete Unternehmen. Diese bieten unterschiedliche Dienstleistungen rund um das Thema Breitbandinternet an.

    Auf dem Breitbandgipfel kam ganz klar der Strategiewechsel der Bundesregierung zu Sprache, welcher heute nun in hohen Maße die strukturschwachen Gebiete verstärkt unterstützt. Dieser Strategiewechsel war seit langem von Nöten. Die Kernkompetenz von netzBRINGER unterstützt gerade diesen neuen Ansatz. netzBRINGER hilft Ihnen das Breitbandprojekt so zu planen, dass es maximal förderfähig ist. Teilweise bis zu 100% unterstützt der Bund Ihre Aktivitäten. Und das Beste: Bereits die Fördermittel Beratung, sowie die notwendige Vorstudie ist zu 100% förderfähig.

    Fragen Sie uns an: info@netbringer.de

  • Verbraucherschützer fordern „schnelles Internet“ für alle

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    Wenn der Internetanschluss langsamer ist als vom Anbieter versprochen, sollten betroffene Kunden entschädigt werden, fanden 80 Prozent der Verbraucher. Um ein Prozent höher lag die Zustimmungsrate auf die Frage, ob deutsche Bürger ein Recht auf einen schnellen Internetanschluss haben sollten. Das ergab eine repräsentative Umfrage des Meinungsforschungsinstituts TNS Emnid im Auftrag des Verbraucherzentrale Bundesverbands (vzbv).

    Um den ersten Punkt sollte es eigentlich keinen großen Streit geben, schließlich liegen genug Präzedenzfälle aus anderen Bereichen vor. „Wenn der Anschluss ständig langsamer ist, als vom Anbieter versprochen, müssen Verbraucher eine Entschädigung bekommen. Wenn der Zug oder das Flugzeug zu spät kommen, erhalten Verbraucher auch Geld zurück“, erklärte vzbv-Vorstand Klaus Müller. So fordert der vzbv eine Verpflichtung für Anbieter, jederzeit mindestens 75 Prozent der versprochenen „bis zu“-Bandbreiten auch tatsächlich zu liefern.

    Versprechungen einhalten
    Rückendeckung erhält der vzbv dabei von der gestern beschlossenen Verordnung zur Harmonisierung des europäischen Binnenmarktes in der Telekommunikation, die dann Sanktionen für Netzbetreiber vorsieht, sollte eine „erhebliche, kontinuierliche oder regelmäßig wiederkehrende Abweichung bei der Geschwindigkeit oder bei anderen Dienstqualitätsparametern“ eintreten. Es liege nun am Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI), konkrete Vorschläge zu erarbeiten, wie solche Sanktionen aussehen könnten.
    Jedenfalls müssten die Strafzahlungen „hoch genug sein, um für den Netzbetreiber einen Anreiz zu setzen, künftig seine vertraglichen Versprechungen einzuhalten,“ teilte uns Ilja Braun mit, vzbv-Referent für Telekommunikation. Die Bundesnetzagentur konnte uns die Frage, wie man solche Sanktionen ausgestalten könnte, kurzfristig nicht beantworten, das BMVI verwies uns ans Bundesministerium der Justiz und Verbraucherschutz, da es sich um eine „vertragsrechtliche Frage“ handle.

    Wie schnell ist schnell?
    Schwieriger sieht es beim Recht auf einen schnellen Internetanschluss aus. Zwar steht das vollmundige Versprechen der Bundesregierung im Raum, bis 2018 alle deutschen Haushalte mit mindestens 50 MBit/s ans Internet anzubinden. Allerdings will sich die Regierung rechtlich nicht dazu verpflichten, dieses Versprechen auch tatsächlich umzusetzen und erteilte bislang allen entsprechenden Initiativen eine Absage.
    Derart hohe Übertragungsgeschwindigkeiten fordert der vzbv nicht, pochte allerdings erneut auf die Umsetzung einer Verpflichtung, schnelles Internet für alle über einen Breitbanduniversaldienst zu erreichen. „Breitband-Internet gehört zur Grundversorgung wie Wasser oder Strom. Wir fordern einen Rechtsanspruch auf schnelles Internet, auch und gerade in ländlichen Regionen,“ betonte Müller.
    Unter schnellem Internet versteht der vzbv die Bandbreite, die einer Mehrheit der Teilnehmer zur Verfügung steht und die laufend an die Marktbedingungen angepasst werden sollte. Laut vzbv surfen momentan über 50 Prozent mit 11 MBit/s durchs Netz, die man als Mindestgrenze festlegen könnte – und aus Sicht des vzbv ließe sich ein solches Ziel bis 2018 erreichen.

    Beitrag von Tomas Rudl in netzpolitik

  • DIE ZUKUNFT IST HEUTE: 21. Oktober 2015

    2015

    Wer kennt ihn nicht, den Film „Back to the Future“. Hier wird 1985 auf unterhaltsame Art und Weise die Zukunft und Ihre Technologien dargestellt.

    Heute schreiben wir den 21. Oktober 2015, den Tag den Marty McFly als Zukunft bereist. DIE ZUKUNFT IST HEUTE und fast alles gibt es heute schon, was damals als Zukunft dargestellt wurde . . . FAST ALLES!

    In vielen Gemeinden und Kommunen kann Bildtelefonie oder Video on Demand nicht realisiert werden, geschweige denn, dass man sich durch die Zeit schickt. Das vorhandene Internet ist nicht da oder zu langsam. Meistens ist der Grund für den fehlenden Ausbau, dass kein Geld für dieses Ausbaumaßnahmen vorhanden ist und die Förderprogramme der Regierung und Länder nicht greifen.

    Daher ist vielen Bürgermeistern der Satz bestimmt bekannt: „Herr Müller, wir brauchen für unsere Gemeinde ein schnelles Internet!“. Sie würden zwar gerne ein schnelles Internet bauen, aber es fehlt am Budget für dieses Vorhaben in Ihrer Gemeinde.

    Mit unserem Partner FID Förderinitiative für Deutschland können wir Investitionsunterstützungen darstellen und erarbeiten.

    netzBRINGER begleitet Kommunen in die digitale Zukunft – ganz ohne Fiktion!

    Kontaktieren Sie uns noch heute: kontakt@netzbringer.de

  • Neue Studie vom BBSR „Wachsen oder schrumpfen?“

    bevoelkerung-deutschland-2012-bis-2030 quelle: faz.net

    Eine neue Studie des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) wirft die alte und neue Frage auf: Wie attraktiv sind unsere Gemeinden und Kommunen?
    Eindeutige Gewinner der Landflucht sind die Stadtländer Berlin, Hamburg und Bremen, gefolgt von den Bundesländern Hessen, Bayern, Baden-Württemberg., Niedersachsen und Schleswig-Holstein.
    Alle anderen Bundesländer sind stark im Minus, insbesondere Sachsen, Thüringen, Sachsen-Anhalt und Mecklenburg Vorpommern.

    Unabhängig vom normalen Schrumpfungsprozess der ländlichen Regionen, beschleunigt der kolossale Ausbau der Infrastruktur in den Ballungsgebieten, noch diesen Prozess.
    Wenn Kommunen und Gemeinden die Attraktivität des ländlichen wohnens minimiert und nicht die Voraussetzungen für eine langfristige Wohnstädte gewährleistet. Das fängt bei einem sichern Arbeitsplatz, geht über Schule, Kindergärten, Einkaufsmöglichkeiten und Gesundheitsverpflegung und endet dann bei kulturellen und sportlichen Angeboten damit dann auch bei der Breitbandanbindung der Region.

    Eine leistungsfähige schnelle Breitbandversorgung ist heute genauso wichtig, wie der angesprochene Arbeitsplatz. Die Etablierung des Home Offices bei gleichzeitiger Nutzung der Annehmlichkeiten des ländlichen Raumes bewegen grade jüngere Leute den Weg aufs Land zu finden. Nur die Kommunen, die diesen Spagat bewerkstelligen werden zukünftig eine Chance beim Wachsen haben.

    Die FAZ schrieb am 8.7.2015 in Ihrer Ausgabe: „Die Deutschen flüchten vom Land – Die Städte wachsen weiter, auf dem Land wird es leer – und das Volk wird immer älter. Eine neue Studie prognostiziert: Deutschland verändert sich spürbar – und das führt zu Problemen.“ Das trifft den Nagel auf dem Kopf! Die Bundesregierung fördert in einem umfassenden Programm den Breitbandausbau der Städte und Gemeinden. Wir von netzBRINGER helfen Ihnen bei der Analyse, Machbarkeit und Umsetzung. Sprechen Sie uns an. Lassen Sie uns gegen diese Prognosen der Studie arbeiten!

    info@netzbringer.de

    BBSR Studie „Wachsen oder schrumpfen?“

     

  • Versprechen der Bundesregierung: Breitbandausbau mangelhaft!

    Auch wenn der EU-Kommissar für Digitale Wirtschaft und Gesellschaft Herr Günther Hermann Oettinger noch vor Kurzem zum Thema Breitbandausbau behauptet hat, dass Deutschland im „vorderen Mittelfeld“ des Ausbaus der digitalen Infrastruktur liegt, sieht die heutige Realität anders aus.

    Wie Netzpolitik.org berichtet, hat die Linken Fraktion die Bundesregierung gefragt, „in­wie­weit die Bundesregierung Auskunft über die Breitband-Netzinfrastruktur in Deutschland geben kann, welche Infrastrukturen (Kabel, FTTB/H, usw.) in welchen Gebieten vorhanden sind und welche Unterschiede in der Infrastruktur zwischen den Ost- und Westbundesländern sowie städtischen und ländlichen Gebieten bestehen.“ Das Antwort ist ernüchternd, zeigt aber relativ klar, wo wir in Deutschland stehen:

    Statistik-Glasfaser Quelle: netzpolik.org

    In der Antwort der Bundesregierung sieht man auch ganz klar das Ungleichgewicht zwischen städtischen und ländlichen Raum. Im städtischen Raum liegen wir bei ca. 7% und im ländlichen Raum bei 10% aus diesen 7%.

    Wir von netzBRINGER haben uns als Ziel gesetzt, gerade die ländlichen Gegenden und Gemeinden zu unterstützen und im Glasfaserausbau voran zu bringen. Unser gezielter, auf die jeweilige Gemeinde abgestimmter streckenoptimierter Verkauf der Glasfaseranschlüsse, sowie die technische Unterstützung für die optimalste technische Lösung, garantiert jeder einzelnen Gemeinde eine individuelle, auf die Bedürfnisse abgestimmt Realisierungsmöglichkeit. Die Lösung ist das sogenannte Mietmodel, bei dem die Gemeinde Eigentümer des Glasfasernetzes wird. Das Gute an dieser Lösung ist, dass nach einer berechneten Zeit, die Gemeinde die Früchte der Arbeit erntet und jede Gemeinde an dem Netz verdient.

    Wenn Sie fragen zum Mietmodel, Glasfasernetz haben oder ein erstes Gespräch wünschen, mailen Sie uns gerne: kontakt@netzbringer.de